Bewertung

Unternehmen, die nach den beiden Kriterien Wertschöpfung und Werthaltigkeit der Produkte gute Werte aufweisen, werden oft auch von anderen Marktteilnehmern erkannt und die Preise für Aktien dieser Unternehmen können daher schneller steigen, als es der eigentliche Unternehmenswert erwarten liesse. Dieser „innere“ Wert des Unternehmens ist keine feste Größe, sondern ändert sich im Zeitablauf. Die Änderung wird nicht nur durch die veränderten individuellen Ertragserwartungen und Wachstumsraten bestimmt, sondern auch durch das allgemeine Zinsniveau und die Einstellung der Investoren zum Aktienmarkt. Ganz im Gegensatz zu der Theorie der effizienten Märkte zeigt die Realität, dass Investoren nicht immer rational denken, so dass sich gegenüber dem eigentlichen „inneren“ Wert einer Aktie Über- bzw. Unterbewertungen ergeben, die bei der Aktienauswahl zu beachten sind und ganz wesentlich zum Erfolg in der Vermögensverwaltung beitragen.