Keine nachhaltige Dollarschwäche erwartet bei anhaltendem amerikanischen Schuldendebakel
27/07/11 09:13
Das Gerangel um eine Lösung der Schuldenkrise in den USA hat bereits zu einem erheblichen Vertrauensschaden geführt und auch die amerikanische Währung geschwächt. Zur Schwäche der amerikanischen Währung trägt weiterhin das verhaltene Wachstum der amerikanischen Volkswirtschaft bei, welches durch mögliche Einsparmassnahmen im Haushalt zusätzlich leiden könnte, dies ist ein Grund für anhaltend tiefe Zinsen und ein Grund für einen tendenziell schwächeren Dollar. Eine nachhaltige Schwäche ist jedoch aus zwei Gründen nicht zu erwarten:
- auch Europa leidet an strukturellen Problemen, die sich immer wieder manifestieren werden (Schuldenproblematik und alternde Bevölkerung)
- für Verkäufer von US-Dollar gibt es einfach zu wenig Alternativen, jeder Verkäufer muss eine andere Währung kaufen und die möglichen alternativen Währungen wie Euro, Schweizer Franken oder Pfund Sterling sind einfach nicht ergiebig genug, um eine hohe anhaltende Nachfrage zu befriedigen. Aufgrund von möglichen Leerverkäufen sind jedoch temporäre Übertreibungen möglich.
Jürgen Brückner, CIO
- auch Europa leidet an strukturellen Problemen, die sich immer wieder manifestieren werden (Schuldenproblematik und alternde Bevölkerung)
- für Verkäufer von US-Dollar gibt es einfach zu wenig Alternativen, jeder Verkäufer muss eine andere Währung kaufen und die möglichen alternativen Währungen wie Euro, Schweizer Franken oder Pfund Sterling sind einfach nicht ergiebig genug, um eine hohe anhaltende Nachfrage zu befriedigen. Aufgrund von möglichen Leerverkäufen sind jedoch temporäre Übertreibungen möglich.
Jürgen Brückner, CIO
